Folgemitteilung zur Pressemitteilung vom 14.02.2017-Mann nach Polizeieinsatz gestorben

Der Leichnam des 31-Jährigen wurde heute im Institut für Rechtsmedizin in Mainz obduziert. Nach dem vorläufigen Ergebnis der Obduktion ist davon auszugehen, dass der Tod durch Sauerstoffmangel aufgrund Drogenintoxikation eingetreten ist. Am Leichnam wurden keine Anhaltspunkte für eine inadäquate Gewalteinwirkung im Rahmen der Fixierungsmaßnahmen durch Polizei oder Rettungskräfte festgestellt.

 Anhaltspunkte für einen strafrechtlich relevanten Zusammenhang zwischen den polizeilichen Maßnahmen und dem Tod des Mannes liegen nicht vor. Ebenso wenig haben sich sonstige Hinweise auf ein Fremdverschulden ergeben.


Angelika Möhlig

Oberstaatsanwältin